Trans Buchonia "Tour"

Unterwegs auf den Rhöner Radwanderwegen

Fulda & Werra, Felda & Ulster, Brend & Thulba und natürlich die Fränkische Saale. Eine nur unvollständige Aufzählung der großen und kleinen Flüsse, die die Rhön durch- oder umfließen. Und jeder dieser Flüsse hat seinen „Radweg“!
Zu Zeiten, als die Eisenbahn noch das dominierende Verkehrsmittel war, wurde die Rhön durch eine ganze Reihe von sog. Stichbahnen erschlossen. Mit der Eisenbahn wurde der in der Rhön gebrochene harte Basalt in die „weite Welt“ transportiert. Mit Rhöner Basalt wurden z.B. die Küsten der Niederlande vor der Nordsee geschützt. Die Eisenbahn brachte aber auch die ersten Besucher in die Rhön. Doch irgendwann stiegen die Touristen aufs eigene Auto um; der Rhöner Basalt wurde nicht mehr gebraucht. Die meisten Eisenbahnstrecken in der Rhön wurden stillgelegt. Und was macht man aus einer Bahnstrecke, die nicht mehr gebraucht wird? Einen Radweg! Mehr als 20 Radwege erschließen die Rhön! Einige davon verlaufen auf ehemaligen Bahnstrecken. 20 Radwege: Das ist eine selbst für Einheimische fast überfordernde Vielfalt. Wir haben uns diese Vielfalt einmal ganz genau, sprich Meter für Meter und Kilometer für Kilometer, angesehen und aus den schönsten Passagen der Rhöner Radwege eine wunderbare Rhön-Runde zusammengestellt.
Dabei ist alles, was man in der Rhön gesehen haben muss: Das Saaletal mit seinen Weinbergen, das Sinntal mit dem neuen Rhönexpress-Bahntrassenradweg, der Milseburgradweg mit dem über 1.200 Meter langen Milseburgtunnel und natürlich geht es auch über die Hochrhönstraße – die Panoramastraße der Rhön! Neben der einmaligen Rhöner Natur gibt es an fast jeder Ecke Kultur und Geschichte zu erleben. Auf der Strecke liegen die Bayerischen Staatsbäder Bad Bocklet, Bad Brückenau und Bad Kissingen. Fachwerkstädtchen wie Bischofsheim, Tann oder Fladungen laden zu einem Zwischenstopp ein. Im Saaletal liegt Hammelburg - Frankens älteste Weinstadt. Der Kreuzberg mit seinem Franziskanerkloster (und dem berühmten dunklen Klosterbier) und Geisa mit seinem Schloss liegen ebenso auf der Route wie Die Weimarschmiede – das nördlichste Gasthaus Bayerns. In Zillbach führt die Strecke an den „Geburtsort“ der nachhaltigen Forstwirtschaft. Im Staatsbad Bad Brückenau kann das einmalig geschlossene Ensemble der Bayerischen Bäderarchitektur betrachtet und – ganz passend zum Thema – das Deutsche Fahrradmuseum besichtigt werden. In Fladungen erwarten nicht nur die historische Altstadt, sondern auch das Fränkische Freilandmuseum einschließlich der kleinen Museumsbahn, die Besucher.
Und natürlich wird die Tour eingerahmt von der einzigartigen Natur der Rhön. Besonders sehenswert sind dabei sicherlich das Schwarze Moor, das größte intakte Hochmoor Bayerns, die bunten, artenreichen Bergwiesen entlang der Hochrhönstraße, das Sinntal zwischen Bad Brückenau und Wildflecken, wo inzwischen der Biber seine eigene „Wasserlandschaft“ gestaltet, oder auch die Grüne Kutte, ein Erdfallsee , kreisrund und 75 Meter tief.

Die Tour in Zahlen

  • 0 m
    Höhenmeter
  • 0 km
    Länge
  • 0 km
    Radwanderwege
  • 0 km
    Schotterwege
  • 0 km
    ruhige Nebenstraßen
*) Im Anhalt an die Wegeklassifizierung Outdooractive.
  • Höchster Punkt: Kloster Kreuzberg, 860 m ü.NN
  • Tiefster Punkt: Mündung der Schondra in die Saale bei Gräfendorf, 162 m.ü.NN
  • Überquerung der ehemaligen innerdeutschen Grenze: 4 x
  • Etappen: vier bis sieben
  • Stempelstellen: 3
  • Bundesländer: 3

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